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Modchip

Modchips wurden erstmals bei der PlayStation 1 verwendet, um das Starten eines japanischen Spiels auf einer US-amerikanischen Konsole zu ermöglichen.1 Der Begriff setze sich im Jahre 1996 schließlich durch und verdrängte den Begriff "Boot Chip".

Ein Modchip war ursprünglich dafür gedacht, einer Konsole vorzutäuschen, dass ein offizielles Spiel in die Konsole eingelegt wurde, das auch aus der Region kam wie die Konsole selbst. Dieses Verfahren nennt sich Region Locking und ist auch bei DVDs und Blu-Rays vorhanden.2 Allerdings ließen sich mit einem verbauten Modchip auch kopierte Spiele starten.

Mit der PlayStation 2 wurden die Modchips ausgefeilter und neben dem Starten von kopierten Spielen wurde es auch möglich, in den Startprozess der Konsole einzugreifen und beispielsweise ein Programm von einer eingesteckten Speicherkarte zu laden.

Modchips werden auch heute noch bei der Nintendo-Konsole Switch verwendet, um das System zu öffnen und den Weg für Homebrew-Anwendungen als auch das Abspielen kopierter Inhalte zu ermöglichen.3